AGBs

Allgemeine Geschäftsbedingungen
nebst Pflichtinformationen
all-done GbR
(Stand: 18.02.2013)
A. Allgemeine Geschäftsbedingungen
1. Vertragspartner, Geltungsbereich
1.1
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (“AGB”) regeln die Vertragsbeziehungen von all-done GbR, Inhaber: Stefan Schnepp, Pascal Uhe, Alexander Plattner, Am Katzenstadel 32, D-86152 Augsburg - nachstehend “ADG” genannt - mit ihren Kunden.
1.2
Sind die Kunden von ADG Verbraucher, gelten für diese Kunden (Verbraucher-Kunden) zusätzlich besondere Verbraucherrechte im Rahmen des Fernabsatzes und des elektronischen Geschäftsverkehrs.
1.3
Von diesen AGB insgesamt oder teilweise abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, soweit keine Zustimmung von ADG in Textform vorliegt.
2. Leistungsumfang
2.1 Allgemein

Die Leistungen im Einzelnen werden nach Art und Umfang auf der Website von ADG beschrieben, soweit Verträge nicht durch Individualkommunikation zustande kommen. Für den Kunden ist die jeweilige Leistungsbeschreibung im Zeitpunkt der Abgabe seiner Bestellung maßgeblich. Diese Leistungsbeschreibung geht den nachstehend beschriebenen Vertragsinhalten (2.2 bis 2.4) im Falle von Widersprüchlichkeiten vor.
2.2 Webhosting

2.2.1
ADG überlässt dem Kunden die erforderliche Speicherkapazität auf einem mit dem Internet verbundenen Web-Server, ermöglicht dem Kunden die Verwaltung seines Internet-Auftritts sowie die Pflege seiner dort eingestellten Inhalte, vermittelt und betreut individuelle Domain-Namen, überlässt Mailboxen zum Empfangen und Versenden von E-Mails und ermöglicht den Abruf der Web-Seiten bzw. des kundeneigenen Inhaltes der Webseite durch Internet-Nutzer. ADG administriert und überwacht den, dem Kunden zur Verfügung gestellten, Web-Server.
2.2.2
Der Kunde erhält das nicht ausschließliche, auf die Laufzeit des Vertrages zeitlich beschränkte Recht, die mit Nutzung der Web-Server verbundenen Softwarefunktionalitäten gemäß diesen AGB und den Lizenzbestimmungen der Softwareanbieter zu nutzen. Darüber hinaus gehende Rechte erhält der Kunde nicht.
2.3 Domain-Name-Registrierung

2.3.1
ADG beantragt die gewünschte Domain lediglich im Namen und im Auftrag des Kunden zur Registrierung bei der Registrierungsstelle und gibt dort für den Kunden alle erforderlichen Erklärungen ab. Der Registrierungsvertrag kommt zwischen dem Kunden und der Registrierungsstelle zustande. Die unterschiedlichen Top-Level-Domains (TLD) werden von einer Vielzahl unterschiedlicher Registrierungsstellen vergeben und verwaltet. Für jede der unterschiedlichen TLDs bestehen eigene Bedingungen für die Registrierung und Verwaltung. Diese regeln auch den Inhalt des Vertrags. Ergänzend zu diesen AGB von ADG gelten daher die jeweils für die zu registrierende TLD maßgeblichen Registrierungsbedingungen und Richtlinien.
2.3.2
ADG gewährleistet nicht, dass die vom Kunden gewünschte und bestellte Domain zugeteilt wird und/oder die zugeteilte Domain frei von Rechten Dritter ist oder auf Dauer Bestand hat. Informationen in der Bestellmaske darüber, dass eine bestimmte Domain noch verfügbar ist, erfolgen lediglich aufgrund einer Datenbankabfrage und beziehen sich nur auf den Zeitpunkt der Auskunftseinholung. Erst mit der tatsächlichen Registrierung der Domain für den Kunden und der Eintragung in der Datenbank der Registrierungsstelle ist die Domain dem Kunden zugeteilt.
2.3.3
Ist eine durch ADG für den Kunden nach dessen Wunsch beantragte Domain bis zum Eingang des Antrags bei der Registrierungsstelle bereits anderweitig vergeben worden, oder lehnt die Registrierungsstelle die Registrierung ab, kann der Kunde einen anderen Domainnamen wählen. Das gleiche gilt, wenn im Falle eines Providerwechsels der bisherige Provider den Providerwechsel ablehnt. ADG übernimmt keine Gewähr für die Rechtzeitigkeit des Eingangs des Registrierungsantrags bei der Registrierungsstelle.
2.3.4
ADG veranlasst die Beantragung der vom Kunden gewünschten Domain bei der zuständigen Registrierungsstelle, sobald der Kunde die gewünschte Domain bestellt hat. ADG nimmt die Aktivierung einer Domain erst nach Zahlung der vereinbarten Entgelte vor. ADG hat keinen Einfluss auf die Vergabe durch die jeweilige Registrierungsstelle.
2.3.5
ADG veranlasst, dass der Kunde bei der jeweiligen Registrierungsstelle als Domaininhaber und/oder administrativer Ansprechpartner (Admin-C) eingetragen wird.
2.3.6
ADG darf in Bezug auf alle Erklärungen, die Domains betreffen (z.B. Kündigung der Domain, Providerwechsel, Löschung der Domain), diejenige Form verlangen, welche hierfür nach den Registrierungsbedingungen erforderlich ist.
2.3.7
ADG wirkt nach Maßgabe der jeweils einschlägigen Registrierungsbedingungen bei einem Providerwechsel (KK-Antrag) mit.
2.4 Support

Gegenstand der Anwenderunterstützung des Kunden (Support) sind sämtliche Beratungs- und Unterstützungsleistungen in deutscher Sprache mit Ausnahme von Planungsarbeiten und Überwachungsleistungen. Vom Kunden programmierte und gepflegte Inhalte auf dem durch ADG vertragsgemäß bereitgestellten Speicherplätzen werden von ADG nicht supportet.
3. Zustandekommen des Vertrags
3.1
Ein Vertrag zu den von ADG angebotenen Webhosting- und Domain- Dienstleistungen bedarf zu seiner Wirksamkeit der Schriftform. Die Zusendung eines ausgefüllten Vertrages per E-Mail erfüllt das Schriftformerfordernis nicht.
3.2
Die Laufzeit des Vertrages beginnt erst mit Freischaltung des Zugangs (Account) des Kunden.
4. Pflichten und Obliegenheiten des Kunden
4.1
Der Kunde ist verpflichtet, die für den Vertrag erforderlichen Daten vollständig und richtig, d.h. der Wahrheit entsprechend, anzugeben. Die Pflicht zur wahrheitsgemäßen Angabe betrifft insbesondere die Angaben zur Firma, zu Vor- und Nachname, zu Straße und Hausnummer, zu Postleitzahl, Ort und Land, zu Telefon und E-Mail-Adresse. Verstößt der Kunde gegen die Pflicht zur wahrheitsgemäßen Erklärung, ist ADG berechtigt, das Vertragsverhältnis einschließlich der Domain mit sofortiger Wirkung zu kündigen, ohne dass es einer erfolglosen Abmahnung bedarf.
4.2
Veränderungen hinsichtlich der durch den Kunden erklärten Daten wird der Kunde unverzüglich gegenüber ADG berichtigen bzw. aktualisieren. Der Kunde ist verpflichtet, seine gegenüber ADG angegebene E-Mail-Adresse aktuell zu halten und regelmäßig E-Mail-Eingänge von ADG abzurufen.
4.3
Der Kunde erhält einen Benutzernamen und ein Kennwort, also Buchstaben- und/oder Zahlenfolgen bzw. Sonderzeichen, welche dem Zweck dienen, unberechtigte Personen auszuschließen, um sich in sein durch ADG zur Verfügung gestelltes Webmail-Programm einzuwählen. Benutzernamen und Kennwort sind vor dem unbefugten Zugriff durch Dritte geschützt aufzubewahren. Sie müssen zur Sicherheit in regelmäßigen Abständen geändert werden. In digitalen Medien darf der Kunde Benutzernamen und Kennwörter nur in verschlüsselter Form speichern.
4.4
Bei mehrmaliger falscher Eingabe eines Kennwortes kann dies zum Schutze des Kunden zu einer Sperrung der Nutzungsmöglichkeiten, für die das Kennwort gilt, führen.
4.5
Die vom Kunden in die von ADG überlassenen Speichermedien eingestellten Inhalte sind in regelmäßigen Abständen durch den Kunden auf eigenen Speichermedien, welche nicht solche von ADG sind, zu sichern (Backup-Pflicht). Der Kunde ist zudem gehalten, seine sonstigen Daten eigenständig zu sichern. Dies gilt insbesondere - auch für Zwecke einer eventuellen steuerrechtlichen Aufbewahrungspflicht - für E-Mails der durch ADG vertragsmäßig bereit gehaltenen Postfächer. ADG übernimmt eine Pflicht zur Datensicherung nur, wenn dies als Leistungspflicht eines individuell angepassten Vertrages ausdrücklich versprochen wird. Auch für diesen Fall bleibt der Kunde zu einer regelmäßigen Datensicherung auf eigenen Speichermedien verpflichtet.
4.6
Der Kunde ist verpflichtet, mengenmäßig begrenzte Inklusivleistungen nicht zu überschreiten, sofern eine Überschreitung vertraglich nicht ausdrücklich vereinbart ist. Stellt ADG fest, dass das Mengenvolumen (“Traffic”/Speicherplatz) eines Kunden den vertraglich vorgesehenen Rahmen in einem Monat um mehr als 10 Prozent überschreitet, wird ADG den Kunden hierüber informieren und dem Kunden anbieten, einen Vertrag mit einem entsprechend höheren Mengenvolumen abzuschließen. Sollte dieses Angebot durch den Kunden abgelehnt werden, ist ADG berechtigt, das Vertragsverhältnis mit einer Frist von zwei Wochen zum Ende des Kalendermonats zu kündigen.
4.7
Der Kunde hat sicherzustellen, dass die Internet-Präsenzen oder Daten anderer Kunden von ADG, die Serverstabilität, Serverperformance oder Serververfügbarkeit nicht entgegen der vertraglich vorausgesetzten Verwendung beeinträchtigt werden.
4.8
Informationen von ADG an den Kunden, welche den Vertragsabschluss, die Vertragsabwicklung, insbesondere die Rechnungsstellung sowie das Mahnwesen betreffen, einschließlich die Vertragsbeendigung (Kündigung), erfolgen in aller Regel in Schriftform gerichtet an die vom Kunden genannte Adresse. Der Kunde ist verpflichtet, ADG ausschließlich gültige E-Mail-Adressen und eine gültige Adresse zu hinterlegen.
5. Verantwortung des Kunden für Domain und Informationen
5.1
Für die Domain selbst sowie für sämtliche Inhalte, die der Kunde auf dem Web-Server abrufbar hält oder speichert (Informationen, d.h. Daten, Grafiken, Bilder, Musikstücke, Videos oder sonstige Informationen, welche über die durch ADG bereitgestellten Technologien abrufbar sind oder verbreitet), ist der Kunde nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich. Entsprechendes gilt für Nutzungshandlungen auf den Web-Servern, die der Kunde veranlasst hat.
6. Verbotenes
6.1
Die Leistungen von ADG dürfen durch den Kunden nicht genutzt werden, um an Dritte unaufgefordert E-Mails zu Werbezwecken (Mail-Spamming) oder den Versand von Nachrichten zu Werbezwecken (News-Spamming) zu ermöglichen, um an Dritte bedrohende oder belästigende Nachrichten zu versenden oder den unbefugten Abruf von Informationen zu ermöglichen bzw. unbefugt in Datennetze einzudringen. Versendet ein Kunde Spam-E-Mails, ist ADG berechtigt, die elektronischen Postfächer auf dem E-Mail-Server vorübergehend zu sperren. ADG kann aufgrund objektiver Kriterien die an ihre Kunden gerichteten E-Mails ablehnen, wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass eine E-Mail schädlichen Code (Computerviren, Würmer oder Trojaner etc.) enthält, wenn Absenderinformationen falsch sind oder verschleiert werden oder es sich um unaufgeforderte oder verschleierte kommerzielle Kommunikation handelt.
6.2
Dem Kunden ist die Untervermietung von Leistungen nicht gestattet.
6.3
Während der vorübergehenden Sperrung im Sinne der vorstehenden Absätze behält ADG den Anspruch auf die vereinbarte Vergütung.
7. Verfügbarkeit
7.1
Der Kunde kann eine mittlere Zugänglichkeit der von ADG bereit gehaltenen Server und Datenmenge zum Übergabezeitpunkt in das Internet (Backbone) in Höhe von 99,0% auf das Jahr erwarten. Hiervon ausgenommen sind Zeiten, in denen die Server aufgrund von technischen oder sonstigen Problemen, die nicht im Einflussbereich von ADG liegen (höhere Gewalt, Verschulden Dritter, etc.) nicht zu erreichen ist.
7.2
ADG kann den Zugang zu den Leistungen beschränken, sofern die Sicherheit des Netzbetriebes, die Aufrechterhaltung der Netzintegrität, insbesondere die Vermeidung schwerwiegender Störungen des Netzes, der Software oder gespeicherter Daten dies erfordern.
8. Zahlungsbedingungen
8.1
Wenn nichts anderes vereinbart ist, werden Leistungen von ADG nach Leistungserbringung und Übergabe einer ordnungsgemäßen, den gesetzlichen Bestimmungen entsprechenden Rechnung zur Zahlung fällig.
8.2
Eine Vorauszahlung wird fällig, sobald der Vertrag zwischen ADG und dem Kunden abgeschlossen ist, nicht jedoch bevor der Kunde die Zugangsdaten für den Server erhalten hat. Die Freischaltung des für den Kunden eingerichteten Kundenzuganges (Account) kann ADG vom Zahlungseingang abhängig machen.
8.3
Zahlungen des Kunden erfolgen in der Regel bargeldlos. Der Kunde ermächtigt ADG im Rahmen des Vertrages vom Konto des Kunden den jeweils fälligen Betrag der Forderung von ADG per Lastschrift einzuziehen (Einzugsermächtigungsverfahren). Die vertraglichen Grundlagen des Lastschriftverfahrens sind im “Abkommen über den Lastschriftverkehr” geregelt. Diesem Abkommen sind alle Sparkassen, Volksbanken und Geschäftsbanken beigetreten. Lastschriften, die nicht eingelöst werden (Rücklastschriften) werden nach einem im Lastschriftabkommen definierten Verfahren zwischen den beteiligten Banken zurückgerechnet, dem Konto des Zahlungsempfängers wieder belastet und dem Konto des Zahlungspflichtigen wieder gutgeschrieben. Gründe für die Rückgabe einer Lastschrift können sein, dass das Einzugskonto des Kunden keine Deckung aufweist, das heißt, dass auf dem Konto weder ausreichendes Guthaben vorhanden ist noch eine ausreichende Kreditlinie besteht, dass das angegebene Konto nicht besteht oder aufgelöst worden ist oder dass der Zahlungspflichtige der Lastschrift widersprochen hat. Bankentgelte für Lastschriftrückgaben dürfen von der Bank des Kunden nicht verlangt werden. ADG ist berechtigt, die ADG durch eine Rücklastschrift insoweit entstandenen Aufwendungen und Auslagen gegenüber dem Kunden als Lastschriftschuldner als Schadensersatz geltend zu machen, sofern der Kunde das kostenauslösende Ereignis der Rücklastschrift zu vertreten hat.
8.4
Der Kunde erhält eine Rechnung bzw. Berechnung der vereinbarten und fälligen Vergütung in elektronischer Form als PDF-Dokument bzw. auf Wunsch des Kunden postalisch in ausgedruckter Form bei Übernahme der Portokosten durch den Kunden.
8.5
Im Falle des Verzugs des Kunden mit seinen fälligen Zahlungsverpflichtungen ist ADG berechtigt, den Zugang des Kunden auf die von ADG bereitgestellten Speichermedien zu sperren. Im Verzug des Kunden besteht die Zahlungspflicht des Kunden trotz gesperrtem Zugang fort. Nach Sperrung des Zuganges ist es dem Kunden nicht möglich, die ihm vertragsgemäß auf seinem Account eingerichteten E-Mail-Postfächer abzurufen.
9. Sperrung
9.1
ADG wird von der technischen Möglichkeit des Sperrens des Zuganges des Kunden auf die bereitgestellten Dienste nur in erforderlichen Ausnahmefällen Gebrauch machen und stets die berechtigten Belange des Kunden berücksichtigen. Nimmt ADG eine Sperrung vor, so ist ADG zur Sperrung sämtlicher vertragsgegenständlicher Dienste und Leistungen berechtigt. Die Wahl der Sperrmaßnahme liegt insoweit im Ermessen von ADG. Soweit eine registrierte Domain der Grund für die Sperrung ist, ist ADG berechtigt, die Domain des Kunden in die Verwaltung der Registrierungsstelle zu geben.
9.2
Durch eine Sperrung wird der Kunde nicht von seiner Verpflichtung entbunden, die vereinbarten Entgelte zu entrichten.
9.3
Erhält ADG Abmahnungen, Mahnungen oder Ermahnungen von dritter Seite, welche die glaubhafte Behauptung von Rechtsverletzungen enthalten, so ist ADG berechtigt, ohne weitere Rechtsprüfung den Zugang Dritter zu den beanstandeten Informationen, von welcher die Verletzung ausgeht, einstweilen zu sperren, wenn nicht der Kunde gegenüber ADG unverzüglich nachweist, dass eine Rechtsverletzung nicht vorliegt oder ADG durch den Kunden - ggf. mit Leistung einer Sicherheit - von den Folgen der Inanspruchnahme durch Dritte freigestellt wird. Zu einer Rechtsberatung gegenüber dem Kunden ist ADG nicht verpflichtet.
9.4
ADG genügt ihren Mitteilungspflichten zur Vorbereitung bzw. Abwehr und Durchführung der Sperre, wenn sie die jeweiligen Mitteilungen hierüber per E-Mail an die vom Kunden angegebene E-Mail-Adresse sendet. Es ist Sache des Kunden, die Abrufbarkeit der von ihm benannten E-Mail-Adresse zu gewährleisten.
9.5
ADG kann die Aufhebung der Sperrung davon abhängig machen, dass der Kunde den rechtswidrigen Zustand nachweislich beseitigt und zum Ausschluss einer Wiederholungsgefahr eine vertragsstrafenbewehrte Unterlassungserklärung gegenüber ADG abgegeben hat sowie für die Zahlung einer hieraus etwaig sich zukünftig ergebenden Vertragsstrafe Sicherheit geleistet hat. Die Höhe der Sicherheit entspricht insoweit der Höhe zu erwartender Kosten von ADG für den Fall einer Inanspruchnahme von dritter Seite. Die Höhe des Vertragsstrafeversprechens orientiert sich dabei an der Bedeutung des Verstoßes.
9.6
Soweit ADG von Dritten oder von staatlichen Stellen wegen eines Verhaltens in Anspruch genommen wird, welches ADG zur Sperrung berechtigt, verpflichtet sich der Kunde, den Anbieter von allen Ansprüchen freizustellen und diejenigen Kosten zu tragen, die durch die Inanspruchnahme oder Beseitigung des rechtswidrigen Zustandes entstanden sind. Dies umfasst insbesondere auch die erforderlichen Rechtsverteidigungskosten des Anbieters.
10. Rückgabe des Speicherplatzes
10.1
Zum Tag der Beendigung des Vertrags ist der Kunde zur Löschung des ihm überlassenen Speicherplatzes verpflichtet. Sollte zum Tag der Beendigung des Vertrags der überlassene Speicherplatz durch den Kunden nicht gelöscht sein ist ADG berechtigt die Löschung vorzunehmen.
10.2
Für eine rechtzeitig geeignete Aufbewahrung seiner Daten auf eigenen Speichermedien hat der Kunde selbst Sorge zu tragen.
11. Aufrechnung durch den Kunden, Zurückbehaltungsrecht
11.1
Mit Forderungen von ADG kann der Kunde nur aufrechnen, soweit diese Forderungen unwidersprochen oder rechtskräftig festgestellt sind. Die Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechts steht dem Kunden nur wegen Gegenansprüchen zu, die aus dem Vertragsverhältnis mit ADG resultieren.
11.2
ADG behält sich vor, einem Auftrag eines Kunden auf Wechsel des Providers (KK-Antrag) erst statt zu geben, wenn sämtliche gegenüber dem Kunden bestehenden unbestrittenen offenen Forderungen von ADG beglichen sind.
12. Haftung
12.1
Sofern die Parteien nachfolgend oder in sonstigen Vereinbarungen nichts Abweichendes vereinbaren, richtet sich die Gewährleistung von ADG gegenüber dem Kunden für die Mangelfreiheit der Vertragsgegenstände nach den gesetzlichen Regelungen.
12.2
Mängelansprüche des Kunden in Bezug auf den Vertragsgegenstand verjähren innerhalb von 12 Monaten.
12.3
ADG haftet für Pflichtverletzungen nur im Falle von grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz, es sei denn,
(i) es liegt eine Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit vor,
(ii) es wurde eine vertragswesentliche Pflicht verletzt, oder
(iii) zwingende gesetzliche Bestimmungen sehen eine nicht abdingbare Haftung von ADG vor.
Im Falle der Verletzung vertragswesentlicher Pflichten aufgrund einfacher Fahrlässigkeit ist die Haftung begrenzt auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden aus solchen Pflichtverletzungen.
12.4
Die Haftung für Vermögensfolgeschäden jeglicher Art (insbesondere für entgangenen Gewinn und Produktionsausfall) ist ausgeschlossen, außer im Fall von Vorsatz.
12.5
Soweit auf Basis der vorstehenden Regelungen die Haftung von ADG ausgeschlossen oder begrenzt ist, gilt dieser Ausschluss oder diese Begrenzung auch für gesetzliche Vertreter, Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen von ADG.
13. Vertragslaufzeit, Kündigung, Beendigung des Vertrags
13.1
Wenn nichts anderes vereinbart ist, ist der Vertrag auf unbestimmte Zeit abgeschlossen.
13.2
Für Leistungen des Hosting oder des Domain-Service leistet der Kunde eine Vorauszahlung von 12 Monaten.
13.3
Der vorgenannte Vorauszahlungszeitraum beginnt taggenau mit Abschluss des Vertrages, nicht jedoch vor der Freischaltung des Zugangs des Kunden. Der Ablauf des vom Kunden gewählten Vorauszahlungszeitraumes ist in der Rechnung genannt. Die Berechnung erfolgt nach Banktagen über das Jahr verteilt.
13.4
Endet der nach 13.2 vorausgewählte und nach 13.3 dem Kunden mitgeteilte Vorauszahlungszeitraum, ohne dass der Kunde den Vertrag gekündigt hat, so beginnt mit Ablauf des Vorauszahlungszeitraumes der Vorauszahlungszeitraum erneut.
13.5
Während des vom Kunden gewählten Vorauszahlungszeitraumes kann der Kunde den Vertrag jederzeit ordentlich nach Maßgabe der folgenden Regelungen kündigen.
13.5.1
Die ordentliche Kündigung des Vertrags zu Hosting- oder Domain-Services durch den Kunden muss postalisch bis einen Monat zum Vertragsende erfolgen. Voraussetzung für diese Kündigung durch den Kunden ist, dass die Domains zu seinem Vertrag von ihm geschlossen werden („Close“) oder durch seine Veranlassung zu einem anderen Provider mittels Konnektivitäts-Koordination umgezogen werden („KK“). An der Schließung der Domain bzw. am Umzug der Domain wirkt ADG mit. Ohne „Close“ bzw. „KK“ ist eine ordentliche Kündigung technisch nicht möglich und unwirksam.
13.5.2
Der Kunde hat keinen Anspruch auf Rückerstattung der vom Zeitpunkt der Wirksamkeit seiner Kündigung bis zum Ablauf des von ihm gewählten Vorauszahlungszeitraumes „nicht verbrauchten“ Vorauszahlungen.
13.5.3
Der Kunde hat auch keinen Anspruch auf Rückerstattung von Vorauszahlungen, welche entsprechend dem Vorauszahlungszeitraum nach Erklärung der Kündigung gemäß Ziffer 13.5.1 fällig werden, weil die Kündigung nicht spätestens 7 Kalendertage vor Ablauf des laufenden Vorauszahlungszeitraumes wirksam gemäß Ziffer 13.5.1 abgegeben ist. Den Ablauf des Vorauszahlungszeitraumes kann der Kunde der letzten Rechnung entnehmen. Der Kunde ist folglich gehalten, die Kündigungsvoraussetzungen so rechtzeitig herbei zu führen, dass die Verlängerung des Vertrags und die Fälligkeit einer erneuten Vorauszahlung nicht eintritt.
13.5.4
Die nach Maßgabe der vorherigen Bestimmung erfolgte Kündigung hat die hiernach umgehende Löschung sämtlicher Daten (insbesondere der E-Mail-Konten) des Kunden auf dem für ihn bereitgestellten Speicherplatz zur Folge. Für eine rechtzeitige Datensicherung auf eigenen Speichermedien hat der Kunde zu sorgen.
13.6
Die ordentliche Kündigung des Vertrages zu Hosting- oder Domain-Services durch ADG in Textform ist zum Ende eines laufenden Kalendermonats mit einer Frist von 20 Kalendertagen zulässig.
13.6.1
Im Falle einer ordentlichen Kündigung durch ADG muss ADG dem Kunden nicht verbrauchte Vorauszahlungen erstatten.
13.6.2
Im Falle einer ordentlichen Kündigung durch ADG muss der Kunde entsprechend beim „Close“ bzw. „KK“ hinsichtlich der von ihm gehaltenen Domains mitwirken und den Speicherplatz zum Ablauf des Tages, an dem die Kündigung wirksam wird, löschen bzw. zur Löschung freigeben, da anderenfalls ADG zur Löschung befugt ist.
13.7
Den Parteien bleibt das Recht zur außerordentlichen Kündigung des Vertrages zu Hosting- oder Domain-Services vorbehalten. Für die außerordentliche Kündigung ist immer Textform vereinbart. Eine außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund liegt insbesondere dann vor,
13.7.1
wenn der Kunde mit einer fälligen Zahlung länger als 1 Monat in Verzug ist, oder
13.7.2
der Kunde trotz Abmahnung schuldhaft gegen eine vertragliche Pflicht verstößt oder
13.7.3
der Kunde nicht innerhalb angemessener Frist eine Vertrags- oder Rechtsverletzung beseitigt, insbesondere der Kunde auf seinem Speicherplatz rechtswidrige Informationen zum Abruf bzw. zur Nutzung bereit hält, obwohl er durch Dritte oder durch ADG auf diesen Umstand hingewiesen worden ist.
13.7.4
Eine Abmahnung ist entbehrlich, wenn es sich um eine Pflichtverletzung handelt, die eine Fortsetzung des Vertrages für ADG unzumutbar macht, insbesondere weil ADG wegen dieser Pflichtverletzung auch ggü. Dritten haftbar wäre.
13.7.5
Im Falle einer außerordentlichen Kündigung des Vertrags zu Hosting- oder Domain-Services müssen beide Parteien beim „Close“ bzw. „KK“ hinsichtlich der von Kunden gehaltenen Domains mitwirken und der Kunde muss den Speicherplatz zum Ablauf des Tages, an dem die Kündigung wirksam wird, löschen bzw. zur Löschung freigeben, da anderenfalls ADG zur Löschung befugt ist.
13.7.6
Im Falle einer wirksamen außerordentlichen Kündigung des Vertrags zu Hosting- oder Domain-Services durch ADG hat ADG Anspruch auf Zahlung des Entgelts für den Vorauszahlungszeitraum, soweit der Kunde den Grund für die Kündigung zu vertreten hat. Soweit ADG den Grund für die außerordentliche Kündigung zu vertreten hat, muss ADG dem Kunden nicht verbrauchte Vorauszahlungen erstatten.
13.8
Erfolgt nach entsprechender angemessener Fristsetzung durch ADG keine Erklärung oder Handlung durch den Kunden, was in Bezug auf die Domain-Namen nach Kündigung geschehen soll, wird ADG nach Fristablauf – frühestens zum Tag des Vertragsablaufes – die Betreuung des für den Kunden bei der zuständigen Registrierungsstelle registrierten Domain-Namens einstellen. ADG wird dies der zuständigen Registrierungsstelle unverzüglich mitteilen. Dies kann zur Löschung des Domain-Namens durch die Registrierungsstelle führen.
13.9
Erfolgt nach entsprechender angemessener Fristsetzung durch ADG keine Erklärung oder Handlung durch den Kunden, was in Bezug auf von ihm noch belegtem Speicherplatz nach der Kündigung geschehen soll, wird ADG nach Fristablauf – frühestens zum Tag des Ablaufes des Vorauszahlungszeitraumes – den Speicherplatz löschen.
13.10
Soweit nicht der gesamte Vertrag zu Hosting- oder Domain-Services gekündigt wird, sondern lediglich die Kündigung einer Domain/mehrerer Domains/sämtlicher Domains erfolgt, besteht der Vertrag im Übrigen fort.
14. Datenschutz
Über die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von personenbezogenen Daten unterrichtet ADG auf ihrer Webseite gesondert.
15. Anwendbares Recht, Gerichtsstand, Unwirksamkeit
15.1
Für die von ADG auf der Grundlage dieser AGB abgeschlossenen Verträge und für die hieraus folgenden Ansprüche, gleich welcher Art, gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
15.2
Gerichtsstand für sämtliche Ansprüche aus den Vertragsbeziehungen zwischen den Vertragsparteien sich ergebenden Streitigkeiten, insbesondere über das Zustandekommen, die Abwicklung oder die Beendigung des Vertrages ist Augsburg.
15.3
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt.
B. Pflichtinformationen
Soweit sich ADG zum Zwecke des Vertragsabschlusses der Telemedien bedient (Vertrag im elektronischen Geschäftsverkehr), ist ADG zur Erteilung von Informationen verpflichtet. Dies betrifft sowohl Verbraucher-Kunden, als auch Verbraucher- und Unternehmerkunden.
1. Identität des Unternehmens
Vertragspartner des Kunden wird:

all-done GbR
Inhaber: Alexander Plattner, Pascal Uhe, Stefan Schnepp -
Adresse: Am Katzenstadel 32, 86152 Augsburg
USt-ID: DE286259707
Tel: +49 821 40895075
E-Mail: info@all-done.de
Web: www.all-done.de

ADG ist in keinem öffentlichen Unternehmensregister eingetragen. Vertreter in Mitgliedstaaten, in denen der Verbraucher seinen Wohnsitz hat, sind nicht bestellt. Der Telemediendienst von ADG bedarf keiner behördlichen Zulassung.

Soweit ADG dem Kunden eine Domain vermittelt, kommt der Registrierungsvertrag unmittelbar zwischen dem Kunden und der Registrierungsstelle zustande. Die Identität der Registrierungsstelle hängt von der Art der zu bestellenden Domain ab.
2. Pflichtinformationen nur für Verbraucher-Kunden
Für Verbraucher-Kunden besteht ein gesetzliches Widerrufsrecht. Hierzu belehren wir wie folgt:

Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht

Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen in Textform (z.B. Brief, Fax, E-Mail) widerrufen. Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung in Textform, jedoch nicht vor Vertragsschluss und auch nicht vor Erfüllung unserer Informationspflichten gemäß Artikel 246 § 2 in Verbindung mit § 1 Absatz 1 und 2 EGBGB und nicht vor Erfüllung unserer Pflichten gemäß § 312g Absatz 1 Satz 1 BGB in Verbindung mit Artikel 246 § 3 EGBGB.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs. Der Widerruf ist zu richten an:

all-done GbR
Inhaber: Alexander Plattner, Pascal Uhe, Stefan Schnepp -
Adresse: Am Katzenstadel 32, 86152 Augsburg
USt-ID: DE286259707
E-Mail: info@all-done.de

Widerrufsfolgen

Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren und ggf. gezogene Nutzungen (z.B. Zinsen) herauszugeben. Können Sie uns die empfangene Leistung sowie Nutzungen (z.B. Gebrauchsvorteile) nicht oder teilweise nicht oder nur in verschlechtertem Zustand zurückgewähren beziehungsweise herausgeben, müssen Sie uns insoweit Wertersatz leisten. Dies kann dazu führen, dass Sie die vertraglichen Zahlungsverpflichtungen für den Zeitraum bis zum Widerruf gleichwohl erfüllen müssen. Die Frist beginnt für Sie mit der Absendung Ihrer Widerrufserklärung, für uns mit deren Empfang.

Besondere Hinweise

Ihr Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der Vertrag von beiden Seiten auf Ihren ausdrücklichen Wunsch vollständig erfüllt ist, bevor Sie Ihr Widerrufsrecht ausgeübt haben.

Ende der Widerrufsbelehrung